Weckruf - JA zur PASt.-Fernthal

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Weckruf

AKTIONEN
1. AUGUST der Weckruf

So, die Urlauber kehren langsam zurück und in der Polizei-Arbeitsgruppe unseres Innenministers, gibt es bestimmt schon erste Erkenntnisse - hoffentlich bürgerfreundliche.
Die Unterschriftsaktion endet diesen Monat und wir freuen uns heute bereits über mehr als 4000 Unterschriften von Menschen, die hinter unserer Initiative stehen.
Trotzdem, bei allen kommt unser Ruf nach vernünftigen Bedingungen für Bürger und Polizisten anscheinend nicht an.

Diese Zeitgenossen wollen wir wecken!

Wir verschicken als freundlichen Gruß einen Wecker, denn es ist bereits schon 5 vor zwölf.
Es geht dabei natürlich nicht um Herrn oder Frau Mustermann von nebenan, die nicht damit fertig werden, dass ihre zu hohe Geschwindigkeit, ihnen ein Knöllchen eingebracht hat.
Nein hier geht es um Menschen oder Institutionen, von denen man annehmen würde, dass sie eine Meinung haben und sich auch trauen etwas Konkretes zum Thema zu sagen.
Selbst mit anderen Meinungen könnten wir leben. Schweigen ist allerding keine Lösung.

Es bleibt spannend, die Wecker sind bereits da!  

Hallo,
ADAC, RPR1, WDR
Fredi Winter (SPD) und Feuerwehrmagazin,

bitte aufwachen, es ist 5 vor 12 !!!

Die Wecker sind fällig weil:wir  nicht glauben wollten, dass der ADAC für uns kein Ohr hat, und haben uns vor ein paar Tagen nochmal an den ADAC Mittelrhein in Koblenz gewandt. Leider erhielten wir eine ähnliche Antwort wie ein paar Monate vorher.

1.Antwort 6.Mai

Vielen Dank für Ihre E-Mail Anfrage vom 4. Mai 2011.
Leider können wir das Thema nicht in der ADAC Motorwelt veröffentlichen.Sobald die neue Landesregierung ihre Arbeit aufgenommen hat und damit das neue Ministerium für Inneres, Sport und Infrastruktur im Amt ist, werden wir das Thema an entsprechender Stelle vortragen.
Herbert Fuss  Leiter der Abteilung Verkehr & Technik,ADAC Mittelrhein e.V.

2.ADAC-Antwort auf unsere 2. Anfrage knapp 4 Monate später
Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 12. August 2011. Wie bereits erwähnt werden wir das Thema bei dem mit Minister des Inneren, für Sport und Infrastruktur ansprechen.
Wenn wir Fragen diesbezüglich haben, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen.
Herbert Fuss  Leiter der Abteilung Verkehr & Technik,ADAC Mittelrhein e.V.
Traurig finden wir die Antworten des ADAC, dem "Sprachrohr" der Autofahrer. Es geht immerhin um 100.000 Menschen, die täglich die A3 befahren und möglicherweise von Einschränkungen betroffen wären. Bereits 2000 fiel der Verein dadurch auf, dass er keine Meinung zur PASt. hatte, auffallend für eine Institution, die nicht wenige, für die Interessenvertreter der Autofahrer halten, immerhin scheinen das über 17. Millionen Mitglieder (2010) zu glauben.

RPR 1 "Das Gute von Gestern mit dem Besten von Heute" so ist der Slogan dieses Senders in der Region. Da wundert man sich, dass dort niemand die mögliche Schließung der Polizei-Autobahnstation-Fernthal für erwähnenswert hält. Immerhin ist die PASt. doch seit über 50 Jahren für Autofahrer das Gute von gestern, aber vor allen Dingen das Beste für Heute und Morgen, besonders für die Opfer von Unfällen auf der A3.

Funkstille leider  auch beim WDR, bedauerlicher Weise auch dort kein Ohr für uns, obwohl ein Großteil der 100.000 Menschen, die täglich die A3 bereisen, ihre Wurzeln in Nord-Rhein-Westfalen haben.
Das berufliche Pendeln zwischen den Bundesländern ist keine Einbahnstraße, deshalb wären auch Menschen aus dem WDR-Sendegebiet möglicherweise potentielle Opfer einer Einschränkung des Polizei- bzw. des Rettungswesens im Kreis Neuwied. Übrigens auch hier Sendezeit ohne Ende für Staumeldungen aus der Region.

Das Feuerwehrmagazin befasst sich in seinen Ausgaben häufig mit dem Thema  Eigensicherung, doch auch beim Feuerwehrmagazin gab es bisher kein Interesse. Die nach eigenen Angaben auflagenstärkste Feuerwehr-Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum konnten wir auch nicht für unser Thema interessieren. Schade, immerhin sollen knapp 70% der Leser aus dem Bereich der Freiwilligen Feuerwehren kommen. Das sind genau die Menschen, die bei einer Verschlechterung der Rettungssituation bei uns den Kopf hinhalten müssen.
Bisher lauteten die Absagen z.B.  so: ..............Sehr geehrter Herr Mol,
bitte entschuldigen Sie, dass Ihre E-Mail bisher nicht beantwortet wurde. Aufgrund einer internen Serverumstellung hat es da doch einige Datenverluste im Outlook gegeben.
Für eine Veröffentlichung in unseren Publikationen werden wir den Beitrag nicht berücksichtigen. Wir bitten hierfür um Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Angela Widder

Redaktionsassistenz
FEUERWEHR-MAGAZIN<http://www.feuerwehrmagazin.com/>
RETTUNGS-MAGAZIN




Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten:

Der ADAC teilte uns mit, das er auch nicht möchte, dass das Netz  der Polizeiautobahnstationen ausgedünnt wird und man sich in kürze bei einem Gespräch mit dem Innenminister dafür einsetzen würde. Außerdem bat man man um Verständnis das dies der einzige Weg für eine Unterstützung durch den ADAC sei.

Fredi Winter bedankte sich für das kultige Teil und versprach sich ebenfalls für den Erhalt der PASt. beim Innenminister einzusetzen. ( Was uns in den folgenden Monaten auch mehrfach metgeteilt wurde —  leider hat das auch nicht geholfen).

Der
WDR erklärt uns, dass seine Sendegebiet nicht Rheinland-Pfalz sei, wir sollten uns doch an den Südwestfunk halten.Da haben die WDR-ler aber ihre Hausaufgaben nicht gemacht, denn andersherum wird ein Schuh draus, die Beamten von Fernthal kümmern sich auch noch um ein Stück derr Autobahn A3 in Nordrhein-Westfalen.

Das
Feuerwehrmagazin erklärt in einem Antwortschreiben einmal mehr, das es kein Interesse für das Thema bei dem Fachmagazin gibt.

RPR, der Radiosender schweigt sich bis heute aus.Also ein Reinfall diese Aktion ? Nein, natürlich hat uns die Reaktion der "Wecker-Kandidaten" nicht überrascht, aber es hat uns und etlichen Menschen der Region Spaß gemacht, einen freundlichenHinweis zu verschicken. Aber vor allen Dingen, jedes Verhalten verdient Öffentlichkeit — gutes und schlechtes.

 
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